Mineralfutter für Pferde

8 November 2017
 Kategorien: Haustierbedarf & Zubehör, Blog


Am häufigsten dürfen heute Pferde wohl mit Heu und frischem Gras von der Wiese gefüttert werden. Doch durch eine solch einseitige Ernährung wird das Pferd in den seltensten Fällen auch ausreichend mit den notwendigen Mineralstoffen und Vitaminen versorgt. Auch die Ergänzung der Ernährung mit Kraftfutter reicht häufig nicht aus, um den notwendigen Bedarf auch tatsächlich vollständig abzudecken. 

Hier kann Mineralfutter für Pferde helfen, beispielsweise von Zuzzl Tierbedarf Alexander Trautwein. Es gleicht aus und ergänzt die Ernährung des Pferdes um die für das Pferd wichtigen Nährstoffe. Zudem ist Mineralfutter für Pferde immer auch reich an Vitaminen, so dass das Mineralfutter, neben der täglichen Möhre und dem täglichen Apfel, eine gute Nahrungsergänzung zur Vitaminversorgung darstellt. 

Mineralfutter für Pferde gibt es in unterschiedlichen Zusammensetzungen und mit unterschiedlichen Mineralstoffen, mit denen das Futter angereichert und das Pferd zu versorgen ist.  Grundsätzlich ist es immer wichtig auf die genaue Zusammensetzung des Futtermittels zu achten. Denn manche der Mineralfutter sind nicht ergänzend in ihrer Wirkung, sondern hebeln sich in ihrer Wirkung aus. Ist z.B. der Omega-3-Fettöl-Anteil zu hoch, so nimmt der Organismus des Pferdes nur einen geringen Anteil der im Futter enthaltenen Nähr- und Mineralstoffe auf. Man versucht seinem stolzen Ross so etwas Gutes zu tun und es kann gar nichts damit anfangen.  Auch wenn das Mineralfutter zu alt ist, verändert sich seine Wirkung. Der Mineralstoffgehalt nimmt ab und selbst bei Fütterung mit Mineralfutter kann es zu Mangelerscheinungen beim Pferd kommen. 

Zudem ist es besonders wichtig, sich beim Mineralfutter als Nahrungsergänzung auch darüber im Klaren zu sein, dass das Pferd ausschließlich mit den Mineralstoffen versorgt wird, die es auch tatsächlich braucht. So hat ein Fohlen, das sich noch im Wachstum befindet, einen anderen Mineralstoffbedarf, als ein altes Pferd, das bereits ausgewachsen ist und vielleicht schon die ersten Verschleißerscheinungen an Gelenken, Knochen und Knorpeln hat. Auch Pferde, die für Turniere und Springreiten eingesetzt werden, haben einen anderen Mineralstoffbedarf, als jene Pferde, die glücklich und zufrieden auf den Wiesen grasen. Mineralstoffe als Nahrungsergänzung sind immer individuell auf das jeweilige Pferd abzustimmen und es gilt sich an den Bedürfnissen des Pferdes zu orientieren.   

Ebenfalls gilt ein zentraler Grundsatz, möchte man die Pferdeernährung um wichtige Mineralstoffe ergänzen: zu viel schadet genauso, wie zu wenig.  Mineralfutter sind grundsätzlich Mischfutter. In dem Mineralfutter sind Phosphor und Calcium enthalten. Andere sind noch mit unterschiedlichen Vitaminen versehen. Tritt ein Mangel an Mineralstoffen im Organismus des Pferdes auf, so können bestimmte organische Prozesse nicht mehr in dem Umfang ausgeübt werden, wie sie es sollen. Es findet eine Funktionseinschränkung statt. Damit treten auch potentielle Folgeschäden in den Fokus der Aufmerksamkeit eines jeden Pferdeliebhabers, Halters und Freund. Hier und jetzt heißt es einzugreifen und genau hinzusehen, welche Mineralien zu den Folgeerscheinungen führen und wo demnach ein Mangel besteht.

Ein Calciummangel beim Pferd führt z.B. dazu, dass Knochen und Zähne angegriffen und spröde werden. Auch der Muskelaufbau kann durch einen Kalziummangel eingeschränkt und geschwächt werden. Befindet sich das Tier im Wachstum, treten häufig Wachstumsstörungen auf. Alle Indizien, die den Pferdefreund darauf hinweisen, dass die Ernährung seines Pferdes ein Mehr und Plus an Kalzium vertragen kann, finden sich am Tier. Doch ist der Kalziumgehalt dann wieder zu hoch im Futter und somit auch im Organismus des Pferdes, dann macht sich dies auch in spröden, brüchigen Knochen bemerkbar, zudem führt zu viel Calcium auch zur Bildung von Harnsteinen, die dann über den Urin ausgeschieden werden.


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