Ergänzungsfuttermittel Pferd

10 Oktober 2017
 Kategorien: Haustierbedarf & Zubehör, Blog


Ergänzungsfuttermittel für Pferde sind in verschiedenen Zusammensetzungen erhältlich, zum Beispiel bei Ralf Michling Tierärztliche Praxis. Vorteilhaft ist dabei die individuelle Abstimmung auf den Bedarf des Pferdes. Das Zusatzfutter kann den täglichen Futterrationen des Tieres regelmäßig zugegeben werden. Dabei wird die Ernährung des Tieres optimiert oder ein Nährstoffmangel behoben. Gerade im Winter lohnt sich die Aufwertung der Futterrationen, da die einseitige Ernährung mit Heu einen Nährstoffmangel verursachen kann.

Neben den Mangelerscheinungen kann somit auch Pferdekrankheiten, verursacht durch einen Nährstoffmangel, effektiv vorgebeugt werden. Diese Mängel treten in der Regel schleichend auf und werden oft erst sehr spät erkannt. In dieser Zeit können schwere Knochen- und Organerkrankungen entstehen und die Gesundheit des Tieres stark belasten. Aus diesem Grund sollte die optimale Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen, in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Der Ernährungszustand eines Pferdes wird z. B. mit Hilfe eines Blutbildes durch den Tierarzt festgestellt. Anhand dieser Angaben kann dann das optimale Zusatzfutter für Pferde bestimmt werden. Die genaue Fütterung sollte immer in Absprache mit einem Tierarzt oder Heilpraktiker erfolgen.  

Unterschieden wird bei den verschiedenen Ergänzungsfuttermitteln zwischen Leckerli, Kraftfutter und Raufutter, Mineralfutter, Ölen und Kräutern sowie Lecksteinen bzw. Leckschalen.

Wann ist die Fütterung von Zusatzfutter sinnvoll?  

Die Fütterung mit Ergänzungsfuttermittel für Pferde kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Die ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen beugt einer Mangelerscheinung vor, unterstützt das Immunsystem bei akuten Erkrankungen (z. B. Sommerekzem) und in der Genesungsphase. Zudem benötigen ältere Pferde, tragende Stuten aber auch Fohlen eine spezielle Nährstoffversorgung, die mit der Fütterung von Zusatzfutter erreicht werden kann.

Arbeitspferde und Pferde, welche Leistungssport betreiben oder sich in einem besonderen Training befinden, benötigen ebenfalls eine individuell abgestimmte Nährstoffversorgung. In der Regel steht dabei der erhöhte Bedarf an Mineralstoffen im Vordergrund.

Die Ernährung auf Zusatzfutter umstellen

Die Fütterung mit Ergänzungsfuttermittel oder Zusatzfutter sollte immer langsam begonnen werden. Zu Beginn empfehlen sich kleinere Mengen, mit nur einem Zusatzfutter, welche später langsam erhöht werden können. In jedem Fall sollte eine plötzliche Futterumstellung beim Pferd vermieden werden. Zudem sollte das Ergänzungsfuttermittel nie mit Gewalt gefüttert werden (z. B. wenn das Pferd den Zusatz nicht frisst). Wird das Ergänzungsfuttermittel auch nach mehreren Tagen noch nicht angenommen, sollte dieses abgesetzt und auf ein vergleichbares Produkt umgestiegen werden.  

Erfolgt die Umstellung nur mit einem Zusatzfutter, kann in der Regel die Wirkung auf das Pferd verfolgt werden. Nach der Umstellung sollte eine mehrwöchige intensive Beobachtungsphase erfolgen. In dieser Zeit können neben der Wirkung auch mögliche Nebenwirkungen schnell erkannt werden. Über die erfolgreiche Umstellung können zudem verschiedene Blutbilder (in regelmäßigen Abständen) Aufschluss geben. Anschließend kann die Umstellung auf ein weiteres Zusatzfutter erfolgen.


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